So wollen die OB-Kandidat*innen das Ehrenamt stärken
Zivilgesellschaftliches Engagement prägt die demokratische Stadtgesellschaft Freiburgs. Tausende Ehrenamtliche engagieren sich täglich in Vereinen, Initiativen und Nachbarschaftsgruppen für Gemeinwohl, Demokratie, Mitmenschen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Das Image als „green city“ wäre ebenso wenig aufrecht zu erhalten, wie das als weltoffene, tolerante und soziale Stadt. Doch um die hohe Qualität und den Umfang des ehrenamtlichen Einsatzes sicherzustellen, braucht es verlässlich Räume, Qualifizierung und Vernetzung.
All das leistet das Haus des Engagements (HdE): Jährlich 7.000 Aktive finden und nutzen hier regelmäßig Unterstützung, die sie für ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Soziales benötigen. Dieser Einsatz wirkt!
Deshalb möchten wir wissen, welche konkreten Pläne die OB-Kandidat*innen für die Förderung des Ehrenamts haben, wenn sie die Oberbürgermeisterwahl gewinnen. Wir haben die OB-Kandidat*innen befragt, welchen Stellenwert sie dem Ehrenamt beimessen und was sie dafür tun wollen, ehrenamtliche Tätigkeiten zu verbessern.
Antworten erhielten wir von folgenden KandidatInnen aus dem demokratischen Spektrum (alphabetisch gelistet):
- Florian Braune
- Martin Horn
- Achim Wiehle
- Monika Stein
- Dejan Mihajlović
Hier findet ihr unsere Pressemitteilung: So wollen die OB-Kandidat*innen das Ehrenamt stärken!
Hier findet ihr ihre Positionen – unverändert und direkt vergleichbar. Nutzt die Übersicht, um euch ein Bild zu machen und eure Wahlentscheidung zu fundieren. Die Antworten sind in der Reihenfolge des Wahlzettels aufgelistet.
Eure Stimme zählt!
Informiert euch und geht wählen – für eine Stadt, die zusammenhält.

Florian Braune
Ich möchte eine zentrale Beratungsstelle für ehrenamtlich Tätige einführen. Dort sollen alle Fragen von der Gründung eines Vereins bis zu Fragen der Versicherung von Vorständen und bei Veranstaltungen beantwortet werden. Außerdem möchte ich eine zentrale Stelle die Beglaubigungen (UB) für die Anmeldung Änderungen beim Vereinsregister durchführt. Diese Stellen könnte zB im Haus des Engagements angesiedelt sein.
Alles fürs Ehrenamt! Nur mit diesem funktionert Gemeinschaft.
Martin Horn
Das Ehrenamt für bestimmte Zielgruppen, etwa im Bereich der Demokratieförderung durch speziell zugeschnittene Veranstaltungen attraktiver machen und Kooperationen anstoßen.
Initiativen und Gruppen in solchen Bereichen fördern, die im Ehrenamt bisher wenig vertreten sind.
Die Anerkennung und Wertschätzung fortsetzen, etwa durch Präsenz vom Oberbürgermeister oder Bürgermeister_in bei Veranstaltungen.
Achim Wiehle
Ich bin selbst seit Jahren im Ehrenamt aktiv den direkte Austausch zwischen der Stadtspitze und dem Ehrenamt. Dafür werde ich als Oberbürgermeister ein „Referat für Bürgerschaftliches Engagement“ direkt beim Büro der Oberbürgermeisters einrichten. Dieses Referat soll sich sich als Schnittstelle zum OB um alle Themen rund um das Ehrenamt in Freiburg kümmern.Aufgaben wären u.a. : Beratung der Vereine,Betreuung der Ehrenamtlichen,Ehrenamtskarte, „Netzwerkveranstaltung Ehrenamt“.
Monika Stein
Einer der entscheidensten Punkte ist die Verfügbarkeit von Röumen in den Stadtteilen. Gute, barrierefreie und ausreichend Große Quartiersräume müssen immer mitgedacht (und gebaut) werden, dort wo noch nicht vorhanden neu enstehen und in vielen Quartieren vor allem größer und multifunktioneller werden, bzw auch nachträglich barrierefrei gemacht weden. Diese Räume müssen einfach buchbar, zugänglich und bezahlbar (ggf. auch kostenfrei) sein.
Vereine und Initiativen müssen bei der Stadt jederzeit offene und feste Ansprechpersonen haben, bürokratische Hindernisse schnell aufgelöst werden und pragmatische Lösungen für Probleme gesucht werden.
Die Hürden und Nachweispflichten zur Ehrenamtskarte sind oft noch zu hoch und schrecken oft ab. Als Oberbürgermeisterin würde ich auch das nochmal in den Blicken nehmen und mich hier für Vereinfachungen einsetzen.
Dejan Mihajlović
Ich würde mich dafür einsetzen, dass es in allen Stadtteilen „Dritte Orte“ gibt, um so offene, attraktive
Begegnungsräume, in denen nicht konsumiert werden muss, für alle Freiburgerinnen zu schaffen. So erhalten Nachbarn, Freunde, Vereine, Initiativen oder ganze Stadtteile die Möglichkeit, sich zu treffen, kennenzulernen und auch sich zu organisieren, um Freiburg mitzugestalten.
Ehrenamt darf dabei kein Privileg sein, das sich viele aus diversen Gründen nicht leisten können. Deshalb braucht es hier einen strukturellen Wandel und konkrete Ansätze, die die diversen Lebensrealitäten der Freiburger Stadtgesellschaft berücksichtigen.
Ich würde außerdem unterschiedliche Formen der Beteiligung einführen und fördern. Ein permanenter Bürgerinnenrat, ähnlich dem in Paris, in dem 100 Personen aus allen Teilen der Gesellschaft gelost
werden und bis zu 1 Jahr mitarbeiten können, wäre ein Ansatz.
Florian Braune
Die Stadt braucht mehr Geld. Freiwillige Leistungen sollen nicht gestrichen werden.
Martin Horn
Der städtische Zuschuss für das Haus des Engagements soll ebenso wie die die finanziellen Projektförderungen in den verschiedenen Ämtern weitergeführt werden.
Auch bereits bestehenden Zuschüsse für viele Vereine und Initiativen sind gesetzt.
Zudem müssen wir in Zukunft kreative Wege gehen, etwa individuelle finanzielle Unterstützung von wohlhabenden Freiburger_innen, Stiftungen oder gemeinsam gestellten Förderanträgen.
Achim Wiehle
Unentgeltlichen Einsatz von Menschen zugunsten des Gemeinwohls. Dieses Engagement müssen wir „möglich machen“. Sowohl durch finanzielle als auch praktische Unterstützung. Jeder eingesetzte Euro der ehrenamtlichen Arbeit möglich macht, wir der Gesellschaft und dem Gemeinwohl mehrfach zurückgegeben.Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft und damit unverzichtbar und muss im notwendigen Maß im Haushalt verlässlich finanziert werden.
Monika Stein
Die Finanzierung von bürgerschaftlichem Engagement muss im städtischen Haushalt immer einen festen Stellenwert haben. Kürzungsprogramme bei Gesellschaft, Sozialem, Kunst, Sport und Kultur wird es mit mir nicht geben. Im Gegenteil: Ich werde als Oberbürgermeisterin auch aktiv in die Bürgergesellschaft investieren.
Ein spezieller Fokus muss auch auf Vereine und Institutionen gelegt werden, die vielen Vereinen und Projekten nutzen, wie zB auch das Haus des Engagements, so das Synergien helfen, bei allen Kosten und Aufwand zu senken.
Dejan Mihajlović
Bei Finanzierungsfragen muss ich Sie hier bitten, darauf zu vertrauen, bei einer Wahl mein Bestes im
Sinne der Sache zu geben. Meine generelle Haltung zum Thema müsste aus der vorherigen und den
kommenden Antworten deutlich ableitbar, erkennbar sein. Fragen zur Finanzierung und einem
Strukturwandel erfordern zuerst ausreichende Einblicke in bestehende Strukturen, den Sachstand und
Möglichkeiten. Diese liegen mir als (nur) OB-Kandidaten leider noch nicht vor.

Florian Braune
Diese Vereine brauchen mehr Geld. Es braucht aber eine Einzelfallprüfung um zu schauen, was sie für die Allgemeinheit machen. Ich sehe es immer als Paradoxon an, dass man auf der einen Seite für die Zivilgesellschaft tätig sein will, aber vom Staat Geld will. Dies schafft eine Abhängigkeit, die das Engagement bremsen kann.
Martin Horn
Verlässlich und langfristig gewährleisten wir generell ehrenamtliches Engagement durch die finanzielle Unterstützung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten für das Haus des Engagements.
Viele ehrenamtlich organisierte Vereine und Initiativen erhalten bereits eine dauerhafte städtische Förderung.
Wir wollen uns zudem weiterhin bei der Bereitstellung von Fördertöpfen und der Fördermittelaquise engagieren.
Achim Wiehle
Die Finanzierung der ehrenamtlichen Vereine muss als feste Größe im städtischen Haushalt eingestellt werden. In enger Kooperation mit dem „Referat für Bürgerschaftliches Engagement“ müssen nach Prüfung/ Zusammenarbeit langfristige Zusagen gemacht werden um das Ehrenamt langfristig abzusichern und planbar zu machen.
Monika Stein
Ein unbegrenzte Förderung von Vereinen wird es schwerlich geben. Vereine und Projekte müssen vor allem dabei unterstützt werden, stabile Strukturen aufzubauen und zu führen. Stabilität und aktives Vereinsleben, sowie relevante Beiträge zum gesellschaftliche Zusammenleben sind der beste Garant für eine kontinuierliche kommunale Förderung.
Zusätzlich braucht es schnelle und grundsätzlich Unterstützung für Vereine und Projekte bei der Bewerbung auf übergeordnete Förderprogramme, zB von Bund und Land, sowie von Stiftungen usw. Als Oberbürgermeisterin werde ich mich dafür stark machen, dass hier nicht gekürzt wird, bzw hier auch wieder mehr Geld zur Verfügung gestellt wird. Außerdem müssen auch hier die bürokratischen Hürden gesenkt werden. Die Antragstellung nimmt leider oft einen viel zu großen zeitlichen Aufwand ein.
Bei der Antragsstellung müssen Projekte und Initiativen mehr Unterstützung und Beratung seitens der Stadt bekommen, wenn gewünscht. Heute ist es zu oft noch Zufall, dass sich Initiativen um einen kommunale oder auch Bundes – und Landesförderung bewerben.
Im Amtsblatt und in den anderen städtischen Medien sollte das ehrenamtliche Engagement – in seiner ganzen Breite – zudem stärker sichtbar gemacht, gewürdigt und beworben werden.
Dejan Mihajlović
Siehe Antwort 3. (Aus meiner jahrelangen und sehr diversen ehrenamtlichen Arbeit weiß ich, dass es
hier ein festes Budget braucht, um eine langfristige Planung zu ermöglichen. Wie genau das erreicht
werden kann, kann ich erst mit Systemeinblicken und -kenntnissen sagen.)
Stimme zu
Achim Wiehle
Dejan Mihajlović
Florian Braune
Martin Horn
Monika Stein
Stimme nicht zu
Stimme zu
Achim Wiehle
Dejan Mihajlović
Florian Braune
Martin Horn
Monika Stein
Stimme nicht zu
Florian Braune
Das meiste ehrenamtliche Engagement ist unsichtbar. Ich finde es muss sichtbarer werden. Ich habe jahrlang einen Vereinsstammtisch organisiert, das kam gut an. Ich finde die Fortbildungen des HdE sehr gut und finde, dass sie ausgebaut werden sollten.
Ehrenamtliche sollten schnelleren Zugang zu städtlischen Angebote haben; ggf. auch Vergünstigungen. Problem ist die Meßbarkeit und die Vergleichbarkeit der Tätigkeit.
Martin Horn
Festveranstaltung Ehrenamtstag weiterführen und entwickeln.
Freiburg als „Engagierte Stadt“ im Netzwerkprogramm weiterentwickeln.
Netzwerkveranstaltungen anstoßen.
Ehrenamtskarte weiter stärken.
Freiburg macht sich auf den Weg, „Kinderfreundliche Kommune“ zu werden
Achim Wiehle
„Ehrenamtsmesse“ zur Präsentation und Vernetzung untereinander
Vergabe Ehrenamtspreis im Rahmen der Ehrenamtsmesse
Vorträge und Schulungsangebote bei der Messeveranstaltung
Marketing durch die Stadt z.B. unter einem Label „Freiburger Engagement“
Plattform zur Vernetzung mit Unterstützern und Sponsoren
Monika Stein
Anerkennungen und Ehrungen sowie Fortbildungsangebote müssen zusammen mit den Vereinen und Projekten gemäß ihrer Bedarfe und Wünsche entwickelt und angeboten werden. Ich könnte mir gut vorstellen, ein zentrales städtisches Fortbildungsprogramm zusammen mit den Vereinen zu entwickeln oder einen Fond aufzulegen zur Unterstützung der Teilnahme an bereits bestehenden Fortbildungsprogrammen, zB von Gewerkschaften, Stiftungen usw.
Dejan Mihajlović
Ehrenamt ist sehr vielfältig und bietet dementsprechend unterschiedliche Würdigungen. Im
Sportverein sind viele junge Menschen tätig, die in der Regel ökonomisch weniger stark aufgestellt
sind, die sich über eine (Form der) nanzielle(n) Unterstützung freuen würden. An anderer Stelle, wie
z.B. bei der Refugee Law Clinic würde man sich wünschen, dass die Stadt ihre begonnene Arbeit in
feste Strukturen überführt. Das würde man mit den Gruppierungen ausarbeiten, was hilfreich wäre.
(Auszeichnung, Ehrungen scheinen auf den ersten Blick eine gute Idee zu sein, weil eine Würdigung
beabsichtigt wird. Sie bewirken aber gleichzeitig auch das Gegenteil, weil sie einen Wettbewerb unter
Ehrenamtlichen erzeugen und von der eigentlichen Intention, Idee von Ehrenamt entfremden.)
Stimme zu
Achim Wiehle
Dejan Mihajlović
Florian Braune
Martin Horn
Monika Stein
Stimme nicht zu
Florian Braune
Die Zusammenarbeit mit der Stadt sollte verbessert werden. Siehe oben: Vereinsberatungsstelle.
Organisation einer Sponsoringbörse für Vereine könnte eingeführt werden.
Martin Horn
Die Koordinationsstelle Bürgerschaftliches Engagement leistet eine hervorragende Arbeit.
Aber nicht nur da, sondern in vielen Ämtern in nahezu allen Lebensbereichen unserer Stadt wird ehrenamtliches Engagement gefördert und unterstützt.
Dieses Miteinander von Haupt- und Ehrenamt in unserer Stadt ist ein großes Geschenk!
Das möchte ich insgesamt weiterhin fördern und unterstützen.
Achim Wiehle
Das „Referat für Bürgerschaftliches Engagement“ soll direkt beim OB angesiedelt sein und einen direkten Draht ermöglichen. Es soll die ehrenamtlichen und Vereine in allen Belangen beraten und unterstützen und die zentrale Anlaufstelle sein.
Monika Stein
Die Koordinierungsstelle ist einen wichtige Schnittstelle zwischen Stadt und Ehrenamt, die immer gut mit Personal ausgestattet sein muss. Wichtig ist, die Arbeit hier regelmäßig vor dem Hintergrund der Bedarfe des Ehrenamts zu reflektieren und wenn notwendig nachzusteuern, Prozesse zu verbessern und im Sinne des Ehrenamts weiterzuentwickeln. Grundsätzlich muss vor allem der Zugang zu den städtischen Ressourcen, wie Räumen, Plätzen, Informationen, öffentlichen Parks für Veranstaltungen stets vereinfacht und verbessert werden.
Dejan Mihajlović
Um gemeinsam Freiburg zu einer Demokratie-Modellstadt zu entwickeln, würde ich eine Stabsstelle
Demokratie schaffen, in der u.a. solche bestehenden Strukturen und Prozesse im gefragten Kontext
erhoben, geprüft und mit den Beteiligten ausgestaltet werden. Dabei würden Bedarfe und
Bedürfnisse erfasst und Lösungen gefunden, die eine erfolgreiche Kooperation und Zusammenarbeit
zwischen der Stadtverwaltung und den ehrenamtlich Engagierten fördern und pflegen.
Florian Braune
Es gibt eine Stelle, welche ehrenamtliche Berät. Ziel ist: Kein ehrenamtlich Tätiger sollte Nachteile durch sein Engagement haben. Keine persönlichen Haftungen oder andere finanziellen Einbußen.
Martin Horn
Freiburg ist weiterhin eine engagierte Stadt, die Zahl der ehrenamtlich Engagierten ist nicht nur nicht (wie befürchtet) zurückgegangen, sondern hat sogar zugenommen. Mehr bisher ehrenamtsferne Menschen engagieren sich.
Dies wurde durch die weiterhin konsequente Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements durch die Stadt, aber auch Partnern wie das Haus des Engagements, erreicht!
Achim Wiehle
„Referat für Bürgerschaftliches Engagement“
Ehrenamtsmesse
Vernetzung ehrenamtlichen und gesellschaftliches Engagement z.B. mit der Wirtschaft/Sponsoren
Hohe Akzeptanz, Anerkennung und Wertschätzung
Mehr Menschen ermutigt zu haben sich ehrenamtlich zu engagieren
Monika Stein
Ehrenamtliche in der Stadt werden sagen, sie haben in der Stadt immer eine gute Partnerin gefunden und ihre Bedarfe wurden gesehen und berücksichtigt. Vereine und Projekte haben sich gewürdigt gefühlt und ihren wichtigen Platz in der Stadtgesellschaft eingenommen. In den städtischen Gremien und Ausschüssen haben sie als Sachkundige mitgearbeitet und ihre Sicht eingebracht.
Grundsätzlich möchte ich einen Beitrag dazu geleistet haben, dass sich die finanzielle Lage aller Kommunen so verbessert hat, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt, Ehrenamt, aber auch viele andere Themenfelder, wie ÖPNV, bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Verkehrswende, Soziales und Bildungsgerechtigkeit zukunftsfest ausfinanziert sind. Dazu werde ich eine gemeinsame Initiative von Bürgermeister*innen anstoßen, die das Thema Kommunalfinanzen vorantreibt.
Dejan Mihajlović
Nach acht Jahren als OB wäre es mein Hauptziel, dass nicht (nur) ich zurückblicke und sehe, was ich
verändern konnte, sondern das bestenfalls um die 240 000 Menschen zurückblicken und sehen
können, was sie alles verändern konnten: und zwar sehr viel und gemeinsam. Damit wäre erreicht,
dass Ehrenamt als tragende Säule einer starken Zivilgesellschaft verstanden wird, wo sich möglichst
viele Menschen als selbstwirksam erleben (können), was ihr und das Leben anderer erfüllt und
Freiburg noch lebenswerter, handlungs- und zukunftsfähiger, demokratischer macht. Dafür gäbe es in
allen Stadtteile „Dritte Orte“, die von Ehrenamtlichen mit einem vielfältigen Leben gefüllt werden
können, wo Menschen zusammenrücken und eine gerechte und solidarisches Stadt entwerfen.
Antwortbogen der Kandidat:innen
Hier könnt ihr die Antwortbögen aller Kandidat:innen direkt einsehen (alphabetisch gelistet).
- Achim Wiehle
- Dejan Mihajlović
- Florian Braune
- Martin Horn
- Monika Stein
Bildrechte:
- Foto Achim Wiehle: © Martin Koswig
- Foto Florian Braune: © Johann Haas
- Foto Monika Stein: © Moritz Bross
- Foto Martin Horn: © Fionn Grosse
- Foto Dejan Mihajlović: © Baschi Bender
