CoWorker im Fokus: Förderkreis Ferienzentren e.V. (FöFe)

Jeden Monat möchten wir euch eine unserer Coworker*innen persönlich vorstellen. Diesmal: Förderkreis Ferienzentren e.V. (Föfe), welche seit 1981 als unabhängiger Träger Kinder- und Jugendfreizeiten organisieren, um die Begegnungen zwischen Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Milieus möglich zu machen.

Förderkreis Ferienzentren e.V. – ein Interview

HdE: Stellt bitte euch und eure Arbeit kurz vor.

FöFe: Wir sind Bettina Ritter und Tobias Schwitalla und arbeiten für den Förderkreis Ferienzentren e.V. – den „FöFe“. Bettina ist die pädagogische Leitung des Vereins und Tobias ist der Geschäftsführer.

Bettina Ritter
Tobias Schwitalla

HdE: Was ist/sind euer(e) Hauptziele, die ihr (auf lange Sicht hin) verfolgt?

FöFe: Aus unserer persönlichen Sicht ist es wichtig, dass unsere Ehrenamtlichen den FöFe als Plattform wahrnehmen, auf der sie sich entwickeln, einbringen und Verantwortung übernehmen können. Als Verein an sich ist es uns wichtig, neben der Schule oder dem Beruf für junge Menschen eine bereichernde Abwechslung zu bieten. Zudem sehen wir unsere gesellschaftliche Aufgabe darin, Freiräume für heranwachsende Menschen zu schaffen, in denen sie Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme „erproben“ können.

HdE: Was ist gerade ein aktuelles Projekt, an dem ihr arbeitet?

FöFe: Wir planen momentan – so gut es geht – unsere Kinder- und Jugendfreizeiten in den Sommerferien. Außerdem bilden wir momentan wieder junge Menschen zu Jugendleiter:innen aus. Zudem arbeiten wir gerade an unserem Leitbild und im Juli soll ein Barcamp mit unseren Freund:innen von Bildung für alle e.V. starten – es gibt als viel zu tun!

Camp in Griechenland 2019

HdE: Welche neuen Möglichkeiten haben sich euch eröffnet, seitdem ihr Teil vom Haus des Engagements seid?
Wünsch ihr euch in irgendeinem Bereich / auf irgendeine Art und Weise mehr Unterstützung vom HdE?

FöFe: „Ich persönlich profitiere sehr von dem Austausch, der auch mal informell in der Küche oder beim Mittagessen passierte, als die Pandemie noch nicht da war.“ (Tobias)
„Mit geht es genauso, zudem schätze ich vielen Möglichkeiten, die das HdE bietet, vom Verleih von Bierbänken bis zu Einzelräumen für Telefonate/Besprechungen..“ (Bettina)

HdE: Inwiefern sind Kooperationen und Vernetzung mit anderen Initiativen wichtig für euch? Welche Chancen bieten diese?

FöFe: Momentan liegt unser Fokus vor allem auf der Vernetzung. Als FöFe sind wir zwar schon seit Jahrzehnten aktiv, aber unser Büro in Freiburg haben wir erst seit knapp 3 oder 4 Jahren.

HdE: Was wünscht ihr euch für das jetzige Jahr bzw. worauf arbeitet ihr hin?

FöFe: Diese Frage ist wohl in „Coronazeiten“ schwer zu beantworten, da nicht wirklich absehbar ist, wie nachhaltig uns Corona verändern wird und eine Langzeitplanung im Moment kaum möglich ist. Allerdings verändert sich unser Angebot bereits: so kommen Radcamps, Camps in Norddeutschland und den Niederlanden dazu und generell arbeiten wir in unseren Camps in kleineren Gruppen.

Danke für das spannende Interview!

Schmitzingen- das größte Camp des FöFe in Deutschland

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