Gemeinsam entwickeln wir Ideen und Umsetzungsschritte, wie Klimaschutzprojekte noch mehr Menschen erreichen und das Miteinander sowie die Lebensqualität im Stadtteil stärken können. Im Workshop tauschen wir Erfahrungen aus, schauen auf Herausforderungen aus der Praxis und erarbeiten konkrete Ansätze, wie sich neue Menschen für gemeinsames Engagement gewinnen und unterschiedliche Perspektiven besser einbinden lassen.
Dabei nehmen wir in den Blick, wer sich bereits beteiligt – und wer bislang kaum erreicht wird. Denn Klimaschutz gelingt am besten, wenn sich möglichst viele Menschen im Stadtteil mit ihren Erfahrungen, Ideen und Bedürfnissen einbringen und sich austauschen können.
Als praktische Unterstützung lernen wir das Gender Impact Assessment kennen – ein einfach anwendbares Werkzeug, mit dem sich soziale Ungleichheiten und unterschiedliche geschlechterrelevante Bedarfe systematisch sichtbar machen lassen. Gemeinsam überlegen wir, wie wir die Erkenntnisse direkt in unseren Projekten und Gruppen umsetzen können, damit Beteiligung vielfältiger, wirksamer und nachhaltiger gelingt.
Das Training richtet sich an Klimaschutz-Engagierte sowie an kommunale Mitarbeitende, um bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen die Gleichstellung aller Geschlechter zu fördern.
Die Teilnahme an dem Training ist im Rahmen des Klimaquartiers für alle Engagierten im Bereich Klimaschutz in Freiburg kostenfrei, inkl. Snacks und Getränke.
Wann? Dienstag, 13.10.2026 von 14:00-19:00 Uhr
Wo? Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, Konferenzzentrum Aufgang Nord, EG, Raum Schönberg 1+2 Freiburg
Anmeldefrist: Mi, 07.10.26
Referent*innen: Claudia Schury vom Klima-Bündnis und Kirsten Heininger von LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit
Hintergrund
Das Projekt “Gender Mainstreaming im kommunalen Klimaschutz” unterstützt Klimaschutzverantwortliche von Kommunen, bei Klimaschutzmaßnahmen die Gleichstellungsdimensionen zu berücksichtigen. Mit Gleichstellungsdimensionen ist hier die Gleichstellung und Anerkennung von Bedürfnissen und Bedarfen von Menschen unterschiedlicher geschlechtlicher Identitäten gemeint.
Im Rahmen des Projekts werden Klimaschutzverantwortliche in 15 Modellkommunen dazu befähigt, bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen die Gleichstellung aller Geschlechter zu fördern, Leerstellen zu identifizieren und intersektionale Dimensionen zu berücksichtigen. Ziel ist, dass die kommunalen Mitarbeitenden die passenden Konzepte und Instrumente des Gender Mainstreamings kennen und eigenständig anwenden können.


