Finanzierungskonzept

Dank der Unterstützung vieler BürgerInnen und Institutionen, die von unserem Projekt überzeugt sind, konnten wir trotz der Kürze der Zeit ein tragfähiges Finanzierungskonzept erstellen.

Für den Kauf:

Wir bieten der Stadt für die Basler Str. 2 mit 5,5 Mio. Euro mehr als das von ihr angesetzte Mindestgebot. Eine sozialökologische Bank gab uns eine Kreditbereitschaftserklärung für 80% der Investitionssumme (Kauf und Sanierung). Für das dafür notwendige Eigenkapital in Höhe von 1,3 Mio. Euro haben wir bereits Zusagen von Stiftungen (800.000 Euro) und Privatpersonen (400.000 Euro) über Nachrangdarlehen erhalten. Zusätzlich haben wir derzeit 79 Genossenschaftsmitglieder, die 161.000 Euro als Genossenschaftsanteile beitragen (Stand 28.1.2017). Wir möchten in den nächsten Monaten nun die aktiven Genossenschaftsanteile deutlich erhöhen, um eine noch breitere, vielfältigere und aktive Trägerschaft zu garantieren. Wir laden alle BürgerInnen ein, sich zu beteiligen!

Ein Umbau des Gebäudes ist nur in geringem Ausmaß geplant, da sein kleinteiliger Zuschnitt gut zu unserem Konzept paßt (ein hoher Anteil an kleinen/ mittleren Vereine und kleinen Unternehmen/ Startups). Die Renovierung des gut erhaltenen Hauses werden wir nach fachkundiger Beratung und aus steuerlichen Gründen nach Behebung einiger offenkundiger Mängel stufenweise angehen und dabei das Gebäude auch energetisch optimieren. Bei der Modernisierung der Heizung und dem Aufbau einer Solaranlage unterstützt uns ein Anbieter im Contracting- oder Leasing-Modell, so daß wir hierfür keine unmittelbaren Investitionen zu tätigen haben.

Für den laufenden Betrieb:

Die bürgerschaftliche Nutzung können wir durch die Vermietung an gewerbliche und andere Mieter durch Querfinanzierung fördern. An diesem gut gelegenen Standort ist es kein Problem, geeignete Mieter zu finden. Für ca. 75% der dafür vorgesehenen Fläche haben wir bereits Mietinteressenten, so will ein großer Freiburger Wohlfahrtsverband zwei ganze Stockwerke anmieten.

Unsere auf 10 Jahre angelegte Wirtschaftlichkeitsberechnung weist eine gute Tragfähigkeit des Projekts aus. 100.000 Euro Überschuß jährlich fließen ins Engagement – nach Rückführung der Kredite fast 500.000 Euro.

Damit bieten wir der Stadt eine erhebliche Verbesserung der Engagementförderung und einen interessanten Baustein der Wirtschaftsförderung und Kulturförderung, für den sie keinen Cent mehr zahlen muß als bisher.